gemeinnützige Mitarbeit

Rund 15 Angestellte und über 40 Freiwillige helfen mit, dass unsere Gemeinschaft funktioniert. Auch die Zivildienstleistenden und Menschen, die ihre Bussen abarbeiten sind ein wichtiger Teil bei der Zusammenarbeit.

Gemeinnützige Arbeit
Sinnvolle Arbeit statt Gefängnismauern bietet das HOPE für Menschen die bei uns ihre Stunden abarbeiten wollen:

Nachfolgend ein Erfahrungsbericht:
Nun arbeite ich schon seit ca. 4 Monaten im HOPE als gemeinnütziger Arbeiter und ich bin wirklich sehr positiv überrascht. Einerseits weil ich eigentlich nicht gerne in Restaurants arbeite. Im HOPE jedoch geht es weil es eine angenehme und familiäre Atmosphäre hat die mir, der ja eben eine grössere Strafe abarbeiten muss, sehr entgegenkommt. Andererseits hatte ich im Vorfeld Bedenken wie ich von den freiwilligen Mitarbeitenden aufgenommen würde und ob ich es durchstehe. Als gemeinnütziger Arbeiter ist man in einer Position wo man aufpassen muss was man sagt und wie man sich verhält denn ein Rausschmiss könnte im schlimmsten Falle dazu führen, dass ich den Rest der zu verbleibenden Stunden in einem Gefängnis absitzen müsste.

Jedoch hatte mir eine Leiterin, ein ganz lieber und erfahrener Mensch diesen Druck beim Erstgespräch ziemlich weggenommen. Es berührte mich auch, als sie sagte, dass ich mich ruhig wehren darf wenn mir etwas nicht passt. An jedem Ort gibt es Menschen, auch im HOPE, mit denen man besser oder weniger gut auskommt, und da muss man sich dann halt natürlich wehren. Trotzdem dass ich täglich bete bin ich kein Christ der in den Gottesdienst geht und während der Woche über Jesus etc. redet, aber das HOPE hat mir für die Zukunft doch irgendwie noch mehr die Augen geöffnet in Richtung Gott, denn so eine sanfte Stimmung wie im HOPE (in einem öffentlichen Raum) habe ich wirklich noch nie erlebt und da muss einfach etwas dran sein denn das kommt nicht von alleine!

Klar gibt es bei mir Tage wo ich am liebsten am Morgen den Wecker vom Bett durch die Scheibe auf die Strasse „schwarten“ würde und es gibt auch Tage, an denen ich mehr Mühe habe als sonst aber „Ohne Fleiss kein Preis“ so ist das im Leben.
N.O.